Roswitha Waschek
Heilpraktikerin
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Homöopathie und Grippe:

Ein jedes Jahr im Herbst/Winter wiederkehrendes Thema ist die Grippe.

Vielleicht zählen auch Sie zu den Menschen, die sich nicht regelmäßig beim Kampf der Schulmedizin gegen den Virus auf einen neuen Grippeimpfstoff einlassen wollen.
Eine Immunität mit den vorhandenen Impfstoffen zu erzielen, hat sich als wenig erfolgversprechend erwiesen. Jedes Jahr werden neue Grippeimpfstoffe benötigt. Kaum jemand kann sich vorstellen, was für eine schwierige Aufgabe es für die Virologen auf der ganzen Welt ist, die Erregerstruktur der nächsten  möglichen Grippe vorauszusagen, um so einen wirksamen Impfstoff genau zum richtigen Zeitpunkt und an den richtigen Orten verfügbar zu haben und damit eine schwerwiegende Epidemie abwehren zu können. Schon während der spanischen Grippepandemie von 1918/1919 testete man verschiedene Impfstoffe aus – alle verfehlten ihre Wirkung. Trotz über achtzig Jahre Forschung nach den Geheimnissen des Grippevirus und der Entwicklung unzähliger Grippeimpfstoffe ist die Schulmedizin mit der Entwicklung wirksamer Impfstoffe nicht wirklich weiter. Der Virus ist durch seine Mutabilität immer noch schwer fassbar und deshalb eine Impfung zur Vorbeugung gegen die Krankheit nur wenig erfolgreich.

Wie ist nun die Homöopathie mit der spanischen Grippe 1918/19 umgegangen?

Damals haben sich die homöopathischen Ärzte der Herausforderung durch die entsetzlichste Grippepandemie der Geschichte erfolgreich gestellt, und dies ohne die Angst und Unsicherheit, die ihre Kollegen der Schulmedizin  lahm legte.    
Eindrucksvolle Nachweise und persönliche Berichte  u.a. von: Julian Winston, Autor von The Faces of Homeopathy: An Illustrated History of the First 200 Years.

Diese Homöopathen  standen nicht hilflos am Bett ihrer Patienten. Sie folgten einfach der bewährten homöopathischen Praxis. Sie zeichneten jeden Grippefall genauestens auf und verschrieben dann das  angezeigte homöopathische Arzneimittel und überließen alles andere dem Heilmittel und der Lebenskraft des Patienten. Die „Spanish Lady“ ist  nahezu vergessen. Aber wie damals so auch heute, stehen uns in der Homöopathie eine  bewährte Gruppe von Arzneimitteln zur Behandlung von Virusinfektionen zur Verfügung.  Heute sind noch einige gut geprüfte Arzneien dazugekommen.

Wichtig: Am Besten ist es bei den ersten Anzeichen von Symptomen mit einer homöopathischen Behandlung zu beginnen, möglich ist es jedoch jederzeit. Bettruhe und entsprechende Ernährung können die Chance für eine schnelle, unkomplizierte Genesung zusätzlich erhöhen. Dies ist besonders wichtig bei Patienten, die zu den Risikogruppen gehören. In manchen Fällen können sich Schulmedizin und Homöopathie sehr gut ergänzen. Eine konstitutionelle homöopathische Behandlung ist auf Dauer gesehen eine hervorragende Möglichkeit das Immunsystem zu stärken und sich dadurch gegen virale wie auch bakterielle Infektionen besser zu schützen.